Ganzheitlich leben

45 Ideen, was Selbstfürsorge alles sein kann

September 25, 2020

Als ich vor Jahren den spirituellen Weg kennenlernte, lernte ich auch Praktiken wie Yoga, Meditation, Visualisierungen und Lebenskonzepte wie Ayurveda, Makrobiotik und TCM kennen. Ich traf auch ätherische Öle, wunderbare Räuchermittel, Yogis und Lehrer. Ich traf auf Dogmen, Urteile gegenüber den außenstehenden “nicht erleuchteten” und enge Grenzen und Konzepte. In Zuge meiner Erfahrungen kam ich […]

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Als ich vor Jahren den spirituellen Weg kennenlernte, lernte ich auch Praktiken wie Yoga, Meditation, Visualisierungen und Lebenskonzepte wie Ayurveda, Makrobiotik und TCM kennen.

Ich traf auch ätherische Öle, wunderbare Räuchermittel, Yogis und Lehrer. Ich traf auf Dogmen, Urteile gegenüber den außenstehenden “nicht erleuchteten” und enge Grenzen und Konzepte.

In Zuge meiner Erfahrungen kam ich auch zum ersten Mal wirklich mit dem Prinzip der Selbstfürsorge in Kontakt – welche ich sofort lieben und schätzen lernte.

Nur hatte diese Liebe einen Haken: sie war ziemlich einseitig. Lange Zeit war Selbstfürsorge für mich “nur” Meditation, Yoga und Ayurveda.

Ich hatte mein starres Morgenritual – einschließlich um 5 Uhr aufstehen und ca. eineinhalb Stunden lang ein fixes Programm durchziehen. Ich notierte mein komplettes Leben in einem Journal und war ziemlich dogmatisch was gewisse Verhaltensweisen anbelangte.

Selbstfürsorge ist so viel mehr als das

Und so sehr ich diese Wege für mich persönlich schätze, liebe, selber praktiziere und auf meinem Blog vorstelle, sind sie nicht der einzige Pfad zum Glück.

Es hat tatsächlich einige Jahre gedauert, bis ich das Prinzip wirklich durchschaute (wundert mich eigentlich warum, denn so kompliziert ist es ja nun wirklich nicht), denn ich war wirklich verblendet und dogmatisch.

Ich habe gelernt milder mit mir zu sein und aus der SFS keinen Leistungssport zu machen. Es soll uns ja dienen und unterstützen und keinen Stress verursachen. Ich weiß nun, wie ich mir das Beste aus allen Welten aneigne und das außen vor lasse, was mir nicht entspricht oder nicht zu mir passt.

Selbstfürsorge muss auch nichts mit Spiritualität zu tun haben. Für mich hat es das ganz viel – aber für dich muss es das nicht unbedingt sein. Du kannst auch das ganze Gedöns beseite lassen und deinen eigenen Weg zur Selfcare finden.

Selbstfürsorge ist für mich schon lange nicht mehr reduziert auf meinen spirituellen Pfad, sondern schließt inzwischen ganz viele anderere Praktiken mit ein. In meinen Selfcare-Routinen habe über die letzten Jahre vieles geändert, weg gelassen, hinzugefügt oder beibehalten. Und diese Rituale dienen mir nun besser als noch am Anfang meiner Zeit damit.

45 Ideen

Mal spirituell angehaut, mal ganz alltäglich und praktisch. Mal mit und mal ohne Eso-Touch.

Meine Ideen sind ohne Wertung. Darunter sind ganz viele Dinge, dich ich selbst praktiziere und ganz viele Dinge, die ich nicht selbst praktiziere – dafür tun dies andere Personen. Sie bieten dir eine andere Sichtweise an und lassen dich über die Grenzen der Selbstfürsorge – wie sie so gerne angepriesen wird – blicken. Undogmatisch, frei, persönlich, einfach, alltagstauglich – mal mehr mal weniger.

Such dir was aus:

  1. Einem Chor beitreten, jede Woche zur Probe gehen und deine Auftritte genießen – einfach weil es Zeit für dich allein und dein Hobby ist.
  2. Zeit für deinen Lieblingssport – abseits von Yoga: schwimmen, tanzen, laufen, spazieren, Pilates, Qi Gong, klettern, wandern, usw.
  3. Bücher lesen – nicht nur die obergescheiten Bildungswälzer (alles hat seine Zeit), sondern auch mal ganz kitschiges Zeug, oder Fantasy oder Biografien oder was auch immer. Was du halt magst.
  4. In Ruhe ein ganzes Musikalbum anhören
  5. Auf der Couch lümmeln und stricken.
  6. Das klassische und vielerlei belächelte Schaumbad: mit Podcast im Hintergrund oder einem guten Buch oder auch ohne alles.
  7. Selbstfürsorge ist es auch, in Ruhe in die Natur zu gehen und zu beobachten.
  8. Es ist auch die 15 Minuten die du alleine genießt bevor die Kinder morgens aufstehen.
  9. Oder 10 Minuten zwischen zwei Telefonaten, die du in Ruhe mit einem Kaffee nutzt und einfach nur aus dem Fenster schaust
  10. Selbstfürsorge ist das Beauty-Ritual jeden Sonntag (oder täglich) und das muss nicht unbedingt eine Abhyanga Massage sein, sondern ganz einfach eine Mani- und Pediküre – gilt auch selbstgemacht. Ein Peeling oder eine Haarmaske. Und das mit den Produkten, die in dein Budget passen – und nicht mit den allseits gehypten, veganen, Bio, Demeter, Kult&Wunder Produkten, welche von den Influencern dieser Welt so angepriesen werden.
  11. Selbstfürsorge ist der Spieleabend mit Freunden oder die Koch-Sause mit der besten Freundin.
  12. Oder Kurse besuchen: Kochkurse, Speed-Reading-Kurse, Roman-Schreib-Kurse, Fliegenfischen-Kurse, Schmuck-Design-Kurse, Grill-Seminare, uvm.
  13. Zu deinem Gott beten statt mit dem Universum zu kommunizieren
  14. In die Kirche deiner Glaubensgemeinschaft zu gehen
  15. Einen Rosenkranz beten, statt einer Japa-Mala Meditation
  16. Die Feste deiner Religion feiern und nicht nach dem keltischen Jahreskreis leben – statt Mabon mal den guten, alten Erntedank feiern.
  17. Die Feste aus dem alten Jahreskreis feiern – mal statt Erntedank Mabon oder statt Allerheiligen Samhain.
  18. Oder beides verbinden: jedes Fest hat seine schönen Rituale und man kann sie toll verbinden. Ich nennen das jetzt mal ganz frech “Inklusion”.
  19. Am Sonntag das große Stück Kuchen mampfen, ohne schlechtes Gewissen
  20. Am Sonntag auf das große Stück Kuchen verzichten und einen großen Salat mampfen, mit Genuss
  21. Deinen Kleiderschrank ausmisten und nur mehr die echten Lieblingsteile aufbewahren
  22. Spazieren gehen. Ganz ohne Druck und Hintergedanken wie “Eigentlich müsste ich joggen, oder wenigstens Nordic Walking, das ist viel gesünder und verbrennt viel mehr Kalorien”
  23. Einen eigenen Garten anlegen, geht auch im Kleinformat auf dem Balkon oder ganz Mini auf der Fensterbank
  24. Eine kurze Morgenroutine: sie muss nicht eine Stunde dauern, sie darf auch ganz kurz sein. Du musst auch nicht um 5 aufstehen.
  25. Einfache Dehnübungen am Abend – es muss nicht immer Yoga sein (auch wenn ich oder andere das immer behaupten, ähem).
  26. Nicht selbst zu kochen, wenn es die Zeit nicht zulässt, sondern was beim Lieferdienst zu bestellen
  27. Nicht selbst kochen, wenn es die Zeit nicht zulässt, sondern schnell was auftauen
  28. Immer selbst kochen, weil die Nahrung so am frischesten ist und die meisten Vitamine enthält
  29. Selfcare ist es auch, wenn du auf einen Termin verzichtest, weil du nicht mehr kannst, statt dich durchzuquälen und auf dem Zahnfleisch zu kriechen
  30. Oft ist es auch die Verschwiegenheit – auch wenn in unserer Szene immer wieder die Wahrhaftigkeit gepredigt wird, auch von mir: du hast das Recht dazu, nicht alles von dir zu teilen. Du musst nicht jedem alles erzählen, wenn du dich dabei nicht wohlfühlst. Im echten Leben nicht und im virtuellen schon gar nicht. Damit meine ich jetzt nicht, du hast den Freischein zum lügen. Ich meine einfach, dass es OK ist zu sagen: “Darüber möchte ich jetzt nicht sprechen” oder “das möchte ich nicht sagen/erklären/näher ausführen”
  31. Du musst deine Ziele niemandem erklären. Ich höre so oft den Rat: “teile deine Ziele mit anderen – so erreichst du sie schneller, da du eine Art Rechtfertigungspflicht hast”. Das ist größter Bockmist und verursacht nur Druck, Stress und fördert das dauernde Vergleichen. Du darfst deine Ziele für dich behalten. Wenn du sie dauernd jemanden auf die Nase bindest, musst du dich auch rechtfertigen für jeden Pups den du lässt. Willst du das wirklich? Und im Fall, dass du ein Ziel schlicht nicht mehr verfolgen willst, willst du dafür vor anderen Personen Rede und Antwort stehen? Nein. Es geht niemanden was an. Behalte deine Ziele für dich. Wenn du sie erreicht hast, ist es noch früh genug, damit nach außen zu gehen. Oder wenn du Hilfe brauchen kannst.
  32. Selbstfürsorge ist es, was leckeres für dich zu kochen. Es muss NICHT vegan oder vegetarisch sein (wenn du es nicht selber so willst), auch wenn scheinbar jeder in der Yogaszene Veganer ist. Du darfst dir auch einen Braten oder Eintopf gönnen oder deine Nudelsuppe aus guter, hausgemachter Rindssuppe. Und dafür musst du dich nicht rechtfertigen. Es muss auch nicht jede Mahlzeit nach den Regeln der Makrobiotik oder Ayurveda gekocht sein, sondern es darf auch Hausmannskost oder deine Regionale Familienkost sein, wenn du dich damit wohlfühlst.
  33. Wenn dir der Sinn danach steht, ist es natürlich auch Selbstfürsorge, vegan-makrobiotisch zu leben. Ganz wie du willst, aber alles ohne Dogma und Druck.
  34. Und so toll auch das Journaling ist, und ich liebe es wirklich: du musst nicht jeden Tag deine Dankbarkeitslisten füllen, deine Ziele notieren oder Morgenzeilen schreiben. Es reicht auch, wenn du Abends im Bett liegst und daran denkst, was heute an diesem Tag gut war. Wenn du betest, kannst du es auch ganz einfach in dein Gebet einfließen lassen.
  35. Du kannst auch eine stille Zeit einführen: dies ist die Zeit, in welcher Gläubige sich mit der heiligen Schrift beschäftigen. Du kannst auch eine Journaling-Bibel führen. Ich kenne mich mit anderen Glaubensrichtungen überhaupt nicht aus (also ich hoffe mal, ich trete jetzt in kein Fettnäpfchen), aber ich denke, du kannst dies auch mit anderen heiligen Schriften machen: Suren, Verse, Psalmen, Namen, Symbole oder Worte die dich berühren auf ein Blatt Papier schreiben und schön und kreativ gestalten.
  36. Du kannst beginnen zu zeichnen oder malen. Mandalas ausmalen, Aquarellbilder malen oder einfache Zen-Doodles. Für jeden findet sich was.
  37. Ätherische Öle und Räuchermittel in deinen Alltag integrieren – oder dir schlicht und einfach eine Yankee-Candle Duftkerze anzünden.
  38. Einen Jahreszeitentisch (gerne auch mit den Kindern) gestalten oder die Deko beim “Depot” kaufen. Hauptsache du machst es dir schön zu Hause – egal ob das jetzt Hygge ist oder einfache Gemütlichkeit oder Sattva.
  39. Dir jede Woche einen Blumenstrauß schenken.
  40. Täglich eine große Tasse Tee genießen, auch aus Teebeuteln – es muss nicht immer Matcha, Bancha oder Kukicha sein. Und auch nicht der von Hand gesammelte, in der Sonne der Sommer-Sonnenwende getrocknete und mit dem Johannis-Ritual versehene 30-Kräuter-Tee um EUR 25,– pro 100 Gramm.
  41. Selbstfürsorge ist auch das Glas warme Milch mit Honig vor dem schlafen gehen, anstatt der allgegenwärtigen goldenen Milch.
  42. Selbstfürsorge ist mal der Verzicht auf etwas, was dir nicht gut tut. Mal ist es das bewusste Gönnen von etwas, von dem du weißt, das es dir nicht gut tut. Mal aber ist es auch einfach die “richtige” Entscheidung zu etwas, was dir 100% gut tut – so lange die Balance stimmt und keine Seite – gut oder schlecht – die permanente Oberhand gewinnt.
  43. Ein Besuch von einem Konzert, egal welcher Musikrichtung – ja, wenn es dir gut tut, kann es auch Helene Fischer und Volksmusik sein statt Snatam Kaur oder klassischer Musik. Who cares.
  44. Kunst und Kultur – oder Brauchtumsveranstaltung, das eine schließt das andere nicht aus, genieße beide oder nur eines davon
  45. Du musst auch nicht eine Woche lang ins Schweigekloster ziehen. Es reicht auch schon wenn du ab und zu ein Wochenende ohne Verpflichtungen einplanst, dein Telefon auf lautlos stellst und Instagram von deinem Handy löschst (oder halt nicht zwischendurch reinluscherst)

Huch, sind das viele geworden und ich habe noch lange nicht alles aufgeschrieben was mir in den Sinn kommt. Aber ich bin mir sicher, der Sinn meiner Botschaft ist angekommen.

Ebenfalls weiß ich, dass du deinen eigenen Weg zur Selbstfürsorge findest und weißt, was gut für dich ist und was nicht.

Und jetzt bin ich neugierig: was ist für dich Selbstfürsorge? Wie praktizierst du sie? Was machst du gerne und was nicht? Ich würde mich freuen, wenn du uns darüber in deinen Kommentaren teilhaben lässt.

Alles liebe

Angelika

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