mentale Gesundheit

Ein Journal für deine Ziele

August 27, 2020

Was haben Virginia Woolf, Anais Nin, Warren Buffett und Richard Branson gemeinsam? Mal abgesehen davon, dass sie ziemlich beeindruckende Persönlichkeiten sind, teilen sie eine besondere Routine: Sie alle führen bzw. führten regelmäßig ein Journal In den Biografien der meisten berühmten und erfolgreichen Persönlichkeiten – egal ob in der Gegenwart oder Vergangenheit – findest du fast […]

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Auf The Holistic Spirit dreht sich alles um die Themen: mentale Gesundheit, Ganzheitlichkeit, Mindset und ätherische Öle. Schön dass du da bist!

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Was haben Virginia Woolf, Anais Nin, Warren Buffett und Richard Branson gemeinsam?

Mal abgesehen davon, dass sie ziemlich beeindruckende Persönlichkeiten sind, teilen sie eine besondere Routine:

Sie alle führen bzw. führten regelmäßig ein Journal

In den Biografien der meisten berühmten und erfolgreichen Persönlichkeiten – egal ob in der Gegenwart oder Vergangenheit – findest du fast immer ein Hinweis auf ein ausgedehntes Morgenritual und das führen eines Tagebuches.

Dies ist wohl unbestritten eines der nützlichsten und einfachsten (du brauchst nur Stift und Notizbuch) Tools, um einen Überblick über ein Leben zu erstellen, Ziele zu gestalten und die emotionale und mentale Gesundheit eines Menschen zu stärken.

Aber was genau bringt es dir, ein Journal zu führen? Wie kannst du es nutzen um erfolgreich damit zu arbeiten?

Der Nutzen eines täglichen Journals

  • Das schreiben in deinem Tagebuch lenkt den Fokus auf dich, was du erreichen möchtest und bereits geschafft hast. Diese Zeit gehört ganz allein dir.
  • In der Zeit, in der du schreibst, konzentrierst du dich nur auf dich selbst. Du lernst dich dadurch besser einzuschätzen und zu verstehen. Was ist dir wirklich wichtig? Welche Werte vertrittst du? Dies alles lernst du durch – ehrliches – Schreiben kennen.
  • Es ist auch eine besondere Form der Meditation, die dir die Möglichkeit bietet, dein inneres Wesen zu erforschen und dabei völlig zur Ruhe mit dir selbst zu kommen. Du wirst erkennen, was du wirklich willst und schaffst dir so eine Möglichkeit, dein Potential zu erschließen.
  • Es ist auch eine tolle Gelegenheit um deinen Kopf frei zu bekommen. Du kannst sofort alle Ideen, Gedanken, Pläne, Sorgen und Probleme notieren. Du brauchst diesen Gedanken keinen Platz mehr zu verschaffen, da du sie sicher in deinem Journal aufbewahrst. Ihnen kannst du dich später widmen, wenn du die Zeit dazu hast. Somit hast du den Kopf frei für andere Tätigkeiten.
  • Lerne dein Unterbewusstsein kennen. Durch das schreiben, treten oft Gefühle und Gedanken zu tage, die normalerweise in deinem Unterbewusstsein vergraben sind. Verschließe dich nicht davor. Es kann sehr befreiend und inspirierend sein.
  • Leidest du unter Ängsten, kann das aufschreiben dieser ein Weg sein, sie besser zu verarbeiten und zu verstehen. Durch das schreiben bannst du deine Ängste auf Papier. Dort können sie bleiben, ohne weiter in deinem Inneren zu wüten.
  • Du kannst deine Ziele festlegen, sie planen und den Erfolg messen und festhalten.
  • Du förderst deine Kreativität. Indem du schreibst, zeichnest, Listen oder Pläne erstellst, benutzt du deine rechte Gehirnhälfte. Diese ist zuständig für Intuition, Kreativität und Gefühle.

Dabei kannst du dein Journal nutzen, wie du willst. Du bist völlig frei in der Gestaltung.

Die Verwendung und die Kombinationen sind vielfältig.

Alle gemein haben sie nur: den Fokus auf dich selbst. Und genau dieser Fokus verschafft dir den entscheidenden Schritt zu mehr persönlichem Wachstum.

5 Punkte, die unbedingt in dein Journal gehören

Diese Liste empfehle ich dir für dein tägliches Journal, unabhängig davon, was du sonst noch damit anstellst. Sie richten deine Gedanken bereits am Morgen positiv aus. Lassen dich dankbar auf dein Leben schauen und fördern deine Kreativität.

Notiere dir jeden Morgen:

  1. Drei bis fünf Erfolge. Was war toll? Hast du gestern etwas geschafft? Hast du ein Lob oder Kompliment erhalten? War dir jemand dankbar? Was hast du erreicht? Die Erfolge führen dir immer wieder vor Augen, was du alles aus eigener Kraft geschafft hast. Sie sind dein Motivator und Freund, wenn es dir mal nicht so gut geht.
  2. Setze eine Intention des Tages: notiere dir hier, wie dieser Tag verlaufen soll. Schreibe einen kurzen Satz, was du erreichen möchtest. Ein toller Trick dabei ist: schreibe in der Vergangenheit. Schreib so, als hättest du es bereits geschafft: „Ich war heute liebevoll und geduldig mit meinen Kindern und habe ehrgeizig meine Ziele für diesen Tag verfolgt.“ Damit stehst du in einer Bringschuld dir gegenüber und bist mehr motiviert, diese Intention auch durchzuführen.
  3. Drücke deine Dankbarkeit aus. Schreibe dir mindestens 3 – besser mehr – Punkte aus deinem Leben auf, für die du richtig dankbar bist. Das kann alles mögliche sein: der gute Kaffee am Morgen, das schöne Herbstwetter, das super Jobangebot, die netten Kollegen, ein guter Deal, deine gemütliche Kuscheldecke, gute Schokolade. Sei kreativ. Durch diese Übung lernst du vor allem, auch die kleinen Dinge zu schätzen. Dir wird dadurch bewusst, wie gesegnet du bereits in deinem Leben bist.
  4. Die „Ich-bin“ Liste. Sie ist der Turbo, wenn es um deine Ziele und das richtige Mindset geht. Schreibe darin 10 Punkte über dich auf. Auch wenn sie noch nicht passiert sind. Oder völlig übertrieben sind. „Ich bin… reich, Millionär, die beste Mutter, die kreativste Autorin, der erfolgreichste in meiner Klasse, die mutigste Geschäftsfrau, der cleverste in der Abteilung, mutig, erfolgreich, kreativ,…“. Schreibe völlig frei, ohne Hemmungen. Diese 10 Punkte boosten dein Selbstgefühl jeden Tag.
  5. 10 Ideen. Notiere dir jeden Morgen 10 Ideen rund um dein Leben, dein Business, deine Ziele, ein bestimmtes Tagesthema, usw. Somit trainierst du deinen „Ideen-Muskel“ und es fällt dir immer leichter, einen brauchbaren Gedanken zu erzeugen, wenn du einen brauchst. Ja, das funktioniert tatsächlich. Außerdem hast du so immer einen Vorrat an Einfällen, den du nutzen kannst. Notiere dir alles was dir in den Sinn kommt, auch wenn diese Idee Anfangs etwas lahm klingt. Vielleicht kannst du sie später weiterverfolgen?

Was kannst du noch mit deinem Journal anstellen?

16 weitere Ideen, was in deinem Journal stehen könnte:

  1. Braindump: notiere hier alle Gedanken, die dir wichtig sind, aber momentan nicht weiter verfolgt werden können.
  2. Morgenzeilen: schreibe einfach drauf los. Deine Gefühle, deine Gedanken, wie es dir geht. Vielleicht einen Traum? Ein Ziel? Ganz frei und ungezwungen.
  3. Eine tägliche Affirmation oder ein Mantra.
  4. Bestellungen, Lieferungen und ob du diese bereits bezahlt hast.
  5. Routinen und Rituale
  6. Tägliche, wiederkehrende Aufgaben und ToDo’s
  7. Dein Fokus und Ziele dieser Woche/dieses Monats
  8. Skizzen, Zeichnungen und Entwürfe
  9. Erinnerungen und Gedanken aus dem letzten Monat
  10. Ein Visionboard im Notizbuchforma für die nächsten drei Monate.
  11. Aufzeichnungen über Treffen, Gespräche und weiterführende Planung
  12. Pläne und Ziele
  13. Welche Bücher du gelesen und was du daraus gelernt hast
  14. Finanzplanung und Budget
  15. 90 – Tage Business Planung
  16. Erfolgscharts und Tracker für deine Ziele und Pläne

Ein wichtiger Tipp

Führe deinen Kalender separat. Ein Kalender und deine Termine haben in einem Tagebuch nichts verloren.

Wenn du vor einem Kunden (oder einfach jemand anderem) deinen Kalender öffnest und auf der nächsten Seite stehen deine intimsten Gedanken ist es nicht nur für dich peinlich, sondern auch für dein Gegenüber unangenehm.

Fazit

  • Ein Journal hilft dir, deine Gedanken zu bündeln, dein Leben zu ordnen und deine Gefühle richtig zu interpretieren. Es unterstützt dich bei der Planung und Erreichung deiner Vorhaben.
  • Gleichzeitig hast du ein einziges Tool, indem du alles notierst, was dir wichtig ist. So lenkst du deinen Fokus in die richtigen Bahnen und blickst zielstrebig auf das, was da noch kommen mag. Du bist vorbereitet.
  • Nutze dieses Tool und integriere es in dein Morgenritual. Es hilft dir soviel weiter in Bezug auf deine Einstellung zur dir selbst, deine Ziele und deinem Mindset.
  • Diese Zeit mit dir selbst verschafft dir die Möglichkeit, an deinen Glaubenssätzen über dich zu arbeiten und deine Gedanken in eine positive Richtung zu lenken.
  • Durch das schreiben mit der Hand geht die Botschaft direkt in dein Gehirn, wird dort besser aufgenommen und leichter verarbeitet.
  • Es erschließt sich dir ein besserer Blick auf das große Ganze, wie bei einer Mindmap. Denn im Prinzip ist dein Tagebuch nichts anderes als das: eine große Mindmap. Zusammenhänge erschließen sich besser und du hast alle wichtigen Themen gebündelt in einem Heft.

Tue es den großen Geistern unserer Zeit nach:

„Mein Tagebuch soll sein wie eine Reisetasche, in die ich ungeprüft allen Krimskrams hineinwerfe. Wenn ich später nachsehe, ist das Durcheinander wie von Geisterhand geordnet, gesintert zu einem Ganzen, so fest und unnahbar wie ein Kunstwerk – aber so transparent, dass das Licht des Lebens durchscheint.“ 

 Virginia Woolf

Xo

Angelika

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